Gültig ab: 20.07.2026
Version: 1.0
1. Zweck
Diese KYC-Richtlinie beschreibt die Verfahren für die Benutzerregistrierung, die Identitätsprüfung, die Altersüberprüfung, die Kontoverwaltung und die Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) für alle Kunden des Unternehmens. Die Richtlinie soll die Einhaltung der geltenden Gesetze und regulatorischen Anforderungen gewährleisten.
2. Eingeschränkte/Verbotene Gerichtsbarkeiten
Das Unternehmen akzeptiert keine Registrierungen oder die Teilnahme von Personen aus Ländern, in denen Online-Glücksspiel gesetzlich verboten oder eingeschränkt ist. Das Unternehmen führt eine Liste solcher Länder und sperrt den Zugriff von diesen Standorten aus. Kunden müssen ihr Wohnsitzland bei der Registrierung bestätigen, und das Unternehmen behält sich das Recht vor, jederzeit einen Nachweis über den Standort zu verlangen. Konten, die gegen diese Anforderung verstoßen, werden geschlossen und alle damit verbundenen Gelder können eingezogen werden.
3. Kundenidentifikation und Verifizierung
Um sich als Spieler zu registrieren, muss eine Person sich persönlich registrieren und einen Registrierungsantrag einreichen. Folgende Informationen müssen bereitgestellt werden:
Geburtsdatum und ein gültiger Identitätsnachweis, aus dem hervorgeht, dass die Person über achtzehn (18) Jahre alt ist oder die gesetzliche Volljährigkeit in ihrem Land erreicht hat.
Zu den einzureichenden Identifikationsdokumenten und Informationen gehören:
- Kopie eines gültigen Reisepasses oder eines anderen staatlich ausgestellten Ausweises;
- Adressnachweis (z. B. Verbrauchsabrechnung, Bankauszug);
- Vor- und Nachname des Spielers;
- Vollständige Wohnadresse des Spielers;
- Gültige E-Mail-Adresse des Spielers.
Das Unternehmen kann zusätzliche Dokumente anfordern und weitere Prüfungen durchführen, um die bereitgestellten Informationen zu verifizieren. Konten können gesperrt werden, bis zufriedenstellende Informationen vorliegen.
4. Verstärkte Sorgfaltspflicht (EDD) für Hochrisikokunden
Das Unternehmen wendet in folgenden Fällen verstärkte Sorgfaltspflichten an:
- Kunden, die aufgrund von Risikobewertungskriterien (z. B. Herkunftsland, Transaktionsmuster, Beruf) als risikoreich eingestuft werden;
- Kunden, die große oder ungewöhnliche Transaktionen tätigen;
- Kunden mit komplexen Eigentumsstrukturen.
EDD-Maßnahmen umfassen unter anderem:
- Einholung zusätzlicher Identifikationsdokumente;
- Überprüfung der Mittelherkunft und/oder des Vermögens;
- Durchführung von Medienprüfungen und Sanktionslisten-Screenings;
- Laufende Überwachung der Kontoaktivität.
5. Politisch exponierte Personen (PEPs)
Das Unternehmen identifiziert politisch exponierte Personen (PEPs), deren Familienmitglieder und enge Vertraute und unterzieht sie einer zusätzlichen Prüfung. PEPs unterliegen EDD-Maßnahmen, einschließlich:
- Erweiterte Identitätsprüfung;
- Detaillierte Prüfung der Mittel- und Vermögensherkunft;
- Genehmigung durch die Geschäftsleitung vor der Aufnahme oder Fortsetzung einer Geschäftsbeziehung.
6. Große oder ungewöhnliche Transaktionen
Das Unternehmen überwacht alle Transaktionen auf Größe, Häufigkeit und Muster. Alle großen oder ungewöhnlichen Transaktionen werden überprüft und können EDD-Verfahren auslösen. Beispiele hierfür sind:
- Einzelne oder kumulierte Transaktionen, die einen festgelegten Schwellenwert überschreiten;
- Transaktionen, die nicht mit dem bekannten Profil des Kunden übereinstimmen;
- Schnelle Geldbewegungen auf und von Konten.
Solche Transaktionen können den zuständigen Behörden gemeldet werden, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
7. Prüfung der Mittel- und Vermögensherkunft
Sofern zutreffend, fordert das Unternehmen Informationen und unterstützende Dokumente an, um die Herkunft der Mittel und/oder des Vermögens zu überprüfen, insbesondere bei Hochrisikokunden, PEPs oder bei großen/ungewöhnlichen Transaktionen. Zu den akzeptablen Dokumenten gehören Bankauszüge, Gehaltsabrechnungen, Unterlagen zum Unternehmenseigentum oder andere als angemessen erachtete Nachweise.
8. Altersüberprüfung und Kontoverwaltung
Das Unternehmen sperrt Konten, wenn es nicht überprüfen kann, ob der Kunde das zulässige Alter erreicht hat. Wenn sich herausstellt, dass ein Kunde minderjährig ist, wird das Konto geschlossen, Transaktionen werden annulliert und Gelder gemäß den Richtlinien zurückerstattet. Alle Gewinne, die im minderjährigen Zustand erzielt wurden, verfallen.
9. Falsche oder irreführende Angaben
Wenn sich herausstellt, dass die von einem Kunden bereitgestellten Informationen falsch, unvollständig, ungenau oder irreführend sind, kann das Unternehmen das Konto unverzüglich schließen, alle Gelder stornieren und weitere erforderliche Maßnahmen ergreifen.
10. Fristen für die Dokumentenprüfung
KYC-Dokumente werden innerhalb von 30 Werktagen ab dem Datum geprüft, an dem alle angeforderten Dokumente bereitgestellt wurden.
